Gegen Grundrechtseinschränkungen

FREEDOM IS OUR RELIGION
– Für die Freiheit –

FREEDOM IS OUR RELIGION ist von einer reinen Motorrad Demonstration in den vergangenen Jahren zu einer Idee geworden. Einer Idee, die Menschen durch ein gemeisames Ziel verbindet: den Erhalt unserer individuellen Freiheit.


FREEDOM IS OUR RELIGION schlägt Brücken über politische, religiöse und weltanschauliche Grenzen hinaus. Eine Idee, die nicht abgrenzt, sondern vereint.

Von einer Motorrad Demonstration zu einer Idee

2017 fand die erste Motorrad Demonstration unter dem Motto „FREEDOM IS OUR RELIGION“ in Berlin statt. Ausgangspunkt war die Änderung des Vereinsgesetzes. Im Ergebnis wurde einigen Motorradclubs das Tragen ihrer Vereinsinsignien verboten. In der Mehrheit waren dadurch Menschen betroffen, die sich gar nichts zu schulden kommen lassen haben, da es seit der Änderung ausreicht, dass irgendein Verein, der gleiche oder ähnliche Zeichen trägt, verboten wird. Damit ist es dann anderen Vereinen, die weder an Straftaten beteiligt waren, die zum Vereinsverbot führten, noch irgendeine Eingriffsmöglichkeit hatten, ebenfalls verboten, ihr Vereinszeichen zu zeigen.

Das war die Geburtsstunde von FREEDOM IS OUR RELIGION, der mittlerweile vom Bundesverfassungsgericht bestätigte „schwerwiegende“ Grundrechtseingriff in die Vereinsfreiheit.
Da durch die Gesetzesnovelle vorrangig Motorradclubs betroffen sind, liegt es nahe, dass wir mit unseren Motorrädern demonstrieren. So kam es zu der Motorrad Demonstration in Berlin.
Schon damals war es die klare Aussage von FREEDOM IS OUR RELIGION, dass Grundrechtseinschränkungen alle angehen, da Gesetze immer für alle und nicht für eine kleine Gruppe gemacht werden.

Gesetze werden für alle gemacht, nicht für eine kleine Gruppe

Schon zu Beginn, also 2017, waren viele verschiedene Clubs und Fahrgemeinschaften mit dabei, die meisten von ihnen waren aber selbst gar nicht betroffen, jedenfalls nicht direkt von dem sogenannten „Kuttenverbot“. Trotzdem solidarisierten sie sich.

Es geht uns alle an!

Die Teilnehmerzahlen steigen von Jahr zu Jahr. Es geht schon lange nicht mehr „nur“ um den Eingriff in die Vereinsfreiheit und die Änderung des Vereinsgesetzes.


Wir erleben mit immer größer werdender Geschwindigkeit, wie in unsere Rechte eingegriffen wird und mit welcher Leichtigkeit Grundrechte ausgehöhlt und beschnitten werden.
Immer deutlicher wird es, dass es eben nicht nur um Biker und Mototrradfahrer geht, sondern um uns alle!

Grundrechtseinschnitte werden sehenden Auges hingenommen

Heute gerät eine Diskussion um Grundrechtseinschränkungen schnell in die Ecke der sogenannten ***-Leugner. Leugner hier und Leugner dort, für jedes Thema gibt es heute die entsprechenden Leugner. Aber darum geht es bei genauer Betrachtung gar nicht.
Es geht darum, dass unser Leben scheinbar nur noch durch Verbote und Überwachung geregelt werden soll. Und dabei Grundrechtsbeschränkungen sehenden Auges von uns hingenommen werden, in der irrigen Annahme, es betrifft nur DIE ANDEREN.
Falls die „heutige“ Zeit ihre Wirkung entfaltet hat, sollen Begriffe wie: Fahrverbot, Kuttenverbot, Internetzensur oder auch Nummernschildscan in Verbindung mit Vorratsdatenspeicherung, um nur einige zu nennen, mal die eine oder andere Erinnerungslücke schließen.

Dazu braucht es Gemeinschaft

Der heutige Umgang miteinander ist zunehmend davon gekennzeichnet, dass jeder für sich beansprucht, die Wahrheit zu kennen und grundsätzlich jeder andere Unrecht hat. Oftmals gipfelt diese Auseinandersetzung in Beleidigungen, häufig durch die interessantesten Wortneuschöpfungen und in den meisten Fällen in absoluter Abgrenzung zum jeweils Andersdenkenden.
Die gemeinsam geführte Diskussion, um zu einem für alle möglichen Ziel zu kommen, gibt es scheinbar nicht mehr.

Über Clubgrenzen hinweg – FREEDOM IS OUR RELIGION unterstützt Landwirte bei deren Protest


FREEDOM IS OUR RELIGION steht für Gemeinschaft. Eine Gemeinschaft, in der Platz für jede Meinung ist, denn das ist Demokratie! Der Umgang mit verschiedenen Ansichten, auf vernünftiger Basis, führt zu Ergebnissen und Kompromissen, die es allen möglich machen können, in EINER Gesellschaft zu leben. Wenn alle Unrecht haben, hat noch lange keiner Recht! Deshalb braucht es den offenen Umgang mit allen Meinungen, bevor über Recht und Unrecht entschieden wird. Ohne Ansehen der Person und parteipolitische Dogmen.

Für die Freiheit

Gemeinschaft entsteht selten bei einer Demonstration. Die Gemeinschaft entsteht im täglichen Umgang miteinander, durch Kennenlernen und dem Finden von Gemeinsamkeiten.
Bei allen unterschiedlichen Meinungen und den vielen verschiedenen Ansichten gibt es eine starke Verbindung unter uns allen, der Wunsch nach Freiheit!

FREEDOM IS OUR RELIGION
– FÜR DIE FREIHEIT –

Archiv

Sonntag, den 25.07.2021 | 23:00

Absolutes Higlight des Tages war die enorme Spendenbereitschaft beim Biker Frühstück in Alt-Biesdorf. Einmal im Monat treffen sich Biker und Freunde zum gemeinsamen Frühstück. Natürlich stand das heutige Frühstück im Zeichen der „Operation: CONVOY“. Aber mit so einem Ergebnis hatten selbst wir nicht gerechnet. Wir haben insgesamt mehr als 6000 EUR innerhalb der 3 Stunden Frühstück zusammen gesammelt. Danke dafür!!! Wir werden dazu noch einen ausführlichen Bericht machen.

In der Sendung „Biker Breakfast Morning Show“ hatten wir ein Telefoninterview mit Helfern vor Ort, die uns noch weitere nützliche Hinweise gegeben haben. Deshalb haben wir die Ladeliste noch einmal angepasst.

Wir benötigen zu den bereits gesammelten Sachen nun noch: Schlammpumpen und Atemschutzmasken mit Filter.

Außerdem steht immernoch die Frage im Raum,, wer Spendenquittungen ausstellen kann, um es Unternehmen leichter zu machen, die benötigten Sachen zu spenden.

Donnerstag, den 22.07.2021 | 23:30 Uhr

Der Tag, vielmehr der gestrige Abend hat uns einen weiteren LKW 7,5 t und eine weitere Sammelstelle in Berlin.
Die Sammelstationen sind in Betrieb und unsere Helfer warten auf Eure Anrufe!
Wir haben außerdem heute einen Brief verfasst, den Ihr auch an Eure Partner, Freunde oder bekannte Unternehmen weiterleiten könnt. Hier könnt Ihr ihn downloaden…

Einige Rückmeldungen haben uns heute auf ein neues „Problem“ aufmerksam gemacht, vielleicht ist es aber auch eine ganz neue Möglichkeit. Hierbei geht es um Spendenquittungen. Diese können von gemeinnützigen Organisationen ausgestellt werden und damit können Unternehmen ihre Spenden absetzen.
Wir arbeiten nun mit Hochdruck daran, einen Verein zu finden, der unsere Aktion „Operation: CONVOY“ unterstützen möchte.

Mittwoch, den 21.07.2021 | 15:30 Uhr

Guten Nachrichten – wir können starten!!!!

Der heutige Tag liefert ein paar gute Nachrichten.
Wir haben einen LKW vom Autodienst Hoppegarten GmbH gestellt bekommen, welchen wir in der kommenden Woche zunächst nutzen können. Wir müssen nur eine Kaution von 500,00 EUR hinterlegen, was sich bestimmt regeln lässt.

Dazu unterstützt uns der Frische Service Berlin mit Rollwägen, Paletten, Ladehilfmitteln und -sicherungsmitteln, also kurzum mit allem, was wir für einen sicheren Transport und zum Ein- und Ausladen benötigen. Auf diese Weise können wir vor Ort autark agieren und werden nicht noch Hilfe in Anspruch nehmen, die woanders gebraucht wird.

Nach einigen Telefonaten wurde heute auch ziemlich deutlich, was zurzeit vor Ort benötigt wird. Daher hier unsere Ladeliste.

+++ WICHTIG +++ ACHTUNG +++
Bitte bingt zu den Sammelstellen ausschließlich Sachen, die auf unserer Liste aufgeführt sind. Wir werden die Liste gegebenenfalls den Anforderungen vor Ort anpassen. Für den ersten LKW packt bitte folgendes zusammen:

Ladeliste (bis 26.07.2021)

  • Schlammpumpen
  • Atemschutzmasken mit Filter
  • Wathosen (Anglerhosen)
  • Gummistiefel (alle Größen für Helfer und Betroffene)
  • Arbeitshandschuhe
  • Anti-Mückenmittel
  • lange Gummihandschuhe
  • Stromaggregate
  • Tauchpumpen
  • Schubkarren (bitte denkt daran wir müssen platzsparend laden)
  • Gaskocher + Kartuschen
  • Taschenlampen / Lampen mit Batteriebetrieb
  • Batterien (AA / AAA / D (LR 20))
  • Hygieneartikel aller Art
  • Putzmittel (z.B. Essigreiniger, Lappen)
  • Gummiabzieher
  • Powerbanks + Ladekabel
  • Wasserkanister
  • Eimer (vorzugsweise Baueimer, da flexibel)
    (ACHTUNG: KEINE EIMER IN FARBE ROT)
  • Campingduschen (solar/sonne, kein Warmwasser vor Ort)
  • Müllsäcke (120 l reißfest)
  • Verbandsmaterial (vorzugsweise Verbandskästen aus dem Auto)
  • Desinfektionsmittel
  • Feuchttücher
  • Wäschekörbe / Stapelboxen
  • Wäscheständer
  • Dosenöffner
  • haltbare Lebensmittel / Konserven (keine frischen Lebensmittel; auch bedenken, dass aufgrund fehlenden Stroms und Gases Lebensmittel oftmals nicht zubereitet werden können)
  • eine kleine Freude wären „Luxusartikel“ wie Tabak/Zigaretten und Schokolade

Sammelstationen
(nur nach telefonischer Absprache)

Köpenick – bei Sunny |

Hoppendorfer Str. 17
12555 Berlin

Falkensee – bei Claudia |

Ruppiner Str. 64
14612 Falkensee

Ostkreuz – bei Steve |

Jugendclub „ELOK“
Laskerstrasse 6-8
10245 BERLIN Friedrichshain


Was steht im Moment:

3 Fahrer

2 LKW 7,5 t

24 Rollwägen

Hubwagen und Ladungssicherung

3 Sammelplätze in und um Berlin

1 Zwischenlager ca. 70 km von Ahrweiler entfernt, mit der Möglichkeit von dort auf Abruf die Sachen zu disponieren (wir liefern zum Zwischenlager und unsere Freunde liefern z.B. einen Teil der Sachen an Gemeinden auf Abruf). So entlasten wir ggf. örtliche Sammelstellen.

Geldspendeaktion beim Biker Frühstück am kommenden Sonntag in Alt-Biedorf

Hilfe wird benötigt:

Belastbare Informationen mit Kontaktdaten über benötigte Sachen

LKW 7,5 t mit Ladebordwand
(möglicherweise hat jemand Kontakt zu Autovermietungen)

Hubwagen

Rollwägen (für den Transport von Sachen, die nicht auf Paletten bewegt werden)
Wir können nicht davon ausgehen, dass uns Technik zum Entladen zur Verfügung steht.

Fahrer mit Angaben über zeitliche Verfügbarkeit und Befähigung
(ggf. können wir auch größere Fahrzeuge organisieren)

Dienstag, den 20.07.2021 | 11:30 Uhr

Der gestrige Tag hat uns in der Dynamik der Änderungen der Bedarfe vor Ort schon ziemlich überrascht. So haben wir vormittags noch von Schippen, Besen, Eimern und Hygieneartikeln gehört, später war es Trinkwasser gefolgt von „bitte keine Lieferungen mehr“ und „vermutlich erst in 2 Wochen“ bis nachts noch der Aufruf für Gummistiefel, Powerbanks, Ladekabel, Waschmittel für Handwäsche von Kleidung (z.B. Rei) und Batterien (wir klären noch, welche Batterien benötigt werden) kam. Dazu noch Trinkwasser in PET-Flaschen (0,5l, 1l, 1,5l).
Von dem benötigten Tierfutter, das Sonntag noch akut war, war gestern schon keine Rede. In mehreren Tierheimen waren sämtliche Lagermöglichkeiten erschöpft.
Damit habt Ihr mal Eindruck von der aktuellen Situation.

Wir wollen heute die Entscheidung fällen, welche Sachen wir sammeln werden. Dazu bedarf es noch einiger Informationen. Leider ist es fast unmöglich, handfeste, gesicherte Informationen zu bekommen. Eine zentrale Koordinierung scheint vor Ort zu fehlen.

Um dieser Dynamik standzuhalten und morgen nicht mit dem Sammeln von Dingen zu beginnen, die am Wochenende schon nicht mehr benötigt werden, brauchen wir heute noch belastbare Informationen und Kontaktdaten aus den betroffenen Gebieten. Wir bitten unbedingt darum, uns Kontaktdaten zu Verantwortlichen vor Ort zu allen Informationen mit anzugeben. Unser Ziel ist es, die benötigten Sachen direkt dorthin zu bringen, wo sie benötigt werden.
Die zentrale Emailadresse ist berlin [at] freedom-is-our-religion.de. Am einfachsten erreichen uns Eure Meldungen, wenn Ihr das Kontaktformular auf dieser Seite benutzt.

Die Aktion

Operation „CONVOY“ – Die Aktion

So, nun ist es passiert…. Gerade noch moderiert man eine Biker Morning Show und eine Woche später tauscht man Motorrad gegen LKW….

Leute, in der heutigen Morning Show haben wir uns spontan dazu entschlossen, aktiv Hilfe zu leisten. Wir sammeln alles was benötigt wird und fahren es selbst dahin, wo es benötigt wird. Wir haben wenig Zeit und benötigen daher jede Unterstützung.

Damit es Sinn macht, wollen wir bis Dienstagabend zuverlässige Informationen sammeln, was tatsächlich benötigt wird und vor allem von wem. Was wir unbeding verhindern möchten ist, dass wir gesammelte Sachen „irgendwo“ abgeben und diese dann dort herumstehen. Deshalb benötigen wir konkrete Informationen, wem wir helfen können.

Was wird wo benötigt? Und Kontaktdaten!


Zum Beispiel haben wir erfahren, dass es in einem Tierheim in Trier eng mit der Tiernahrung ist. Wir werden daher ein paar Paletten Futter mitnehmen und sie dort, nach voriger Absprache direkt hinliefern. Solche konkreten Informationen sind es, die wir brauchen. Der Terminplan sieht vor, dass wir uns am kommenden Sonntag, nach dem Biker Frühstück in Alt-Biesdorf (dort werden wir auch noch Geldspenden sammeln) vom Acker machen. Daher wäre das bei der „Ermittlung“ des Bedarfs mit zu beachten. Diesen Hinweis geben wir, weil es sein kann, dass z.B. heute benötigte Schlafsäcke in einer Woche bereits für alle vorhanden sind.

Was in jedem Fall gebraucht wird ist mindestens ein 7,5 t LKW. Falls jemand was größeres bieten kann, bitte auch Bescheid geben.

Im Moment stehen bereits zwei Sammelstationen zur Verfügung, einmal in Falkensee und eine in Köpenick. Zentraler Kontakt ist erstmal folgende Emailadresse:berlin@freedom-is-our-religion.de

Wer sich den Ursprung dieser Idee mal anhören will, kann gerne unsere heutige Sendung nachhören unter:twitch.tv/freedomisorreligion (es gibt ein paar stummgeschaltete Passagen).

Wir werden in dieser Woche regelmäßig Informationen zu der Aktion verbreiten, um Euch auf dem Laufenden zu halten. Wenn Ihr Informationen bekommt, lasst es uns wissen, im besten Fall mit Kontaktdaten.

Wir haben soetwas auch noch nie gemacht und wir hätten bestimmt auch was Besseres vor, ABER was sollen die Menschen vor Ort sagen, die zum Teil alles verloren haben…. Deshalb fällt es uns nicht schwer zu helfen und mit Eurer Unterstützung wäre es doch gelacht, wenn wir das nicht rocken…

Euer Peter Weit & Fähnrich

Pressemitteilung vom 15.09.2020

Pressemitteilung zur Motorrad-Demonstration „FREEDOM IS OUR RELIGION“

Am Sonnabend, den 12.09.2020 fand zum 4. Mal die Motorrad-Demonstration „FREEDOM IS OUR RELIGION“ statt.

In diesem Jahr hat sich im Vergleich zu den Vorjahren die Vielfalt der Demonstrierenden deutlich erhöht und damit auch die Teilnehmerzahl. Die Veranstalter sehen einen Grund für steigende Teilnehmerzahlen darin, dass es zwar auch um die Einschränkung der Vereinsfreiheit ging, dem sogenannten „Kuttenverbot“, wovon in erster Linie Motorradclubs betroffen sind, aber vorrangig um die individuelle Freiheit, die immer weiter verloren geht. Unter anderem sind die aktuellen Diskussionen um ein mögliches Sonn- und Feiertagsfahrverbot für Motorräder nach Ansicht der Veranstalter ausschlaggebend für die große Teilnehmerzahl, da neben der sogenannten Rocker- und MC-Szene auch jeder andere Motorradfahrer betroffen ist.

Die Beiträge der doch sehr unterschiedlichen Redner zeigten deutlich, dass Motorradfahrer und auch Rocker nicht am Rande der Gesellschaft leben, was vielleicht noch in den 70ern ein landläufiges Argument hätte sein können. Vielmehr sind sie mitten in der Gesellschaft zu finden und nicht selten in Berufen beschäftigt, die heute Stützen dieser Gesellschaft bilden.

Angesichts der Entwicklung der Teilnehmerzahlen und des immer breiter werdenden Spektrums der Demonstrierenden sowie der Vernetzung der gemeinsamen Interessen, erwarten die Veranstalter eine Fortsetzung dieses Trends auch in den kommenden Jahren.

Die Berliner Behörden meldete keinerlei Zwischenfälle, sowohl auf der Demonstration als auch auf der im Anschluss stattfindenden Abschlussparty in Berlin-Biesdorf. Damit reiht sich die Motorrad-Demonstration „FREEDOM IS OUR RELIGION“ in die gut organisierten und friedlich verlaufenden bundesweiten Proteste der Motorradszene ein.

Die nächste Demonstration, am 11.09.2021, wurde von den Veranstaltern bereits angemeldet.

Berlin, den 15.09.2020

Dirk Fähnrich
ORGA TEAM
FREEDOM IS OUR RELIGION

Anfrage zum Kennzeichenverbot

Keine Auskunft über die Auslegung des Kennzeichenverbots in Berlin

Nach der jüngst ergangenen Entscheidung des Bundesverfassungsgericht zur Änderung des Vereinsgesetzes und dem damit in Rede stehenden sogenannten Kennzeichenverbot, wurde seitens unseres Rechtsanwaltes bei der Innenbehörde in Berlin eine schriftliche Anfrage gestellt, um zu erfahren, welche Kennzeichen in Berlin als verboten gelten und welche nicht. Hintergrund ist die bislang willkürliche Auslegung des Kennzeichenverbots in Berlin, die sich deutlich von anderen Bundesländern unterscheidet. Im Klartext heißt das, dass z.B. das Tragen bestimmter T-Shirts oder Tätowierungen in Berlin Straftaten darstellen sollen, was aber in anderen Bundesländern völlig rechtmäßig ist.
Um die Teilnehmer an der Demonstration „FREEDOM IS OUR RELIGION“, die aus allen Teilen der Bundesrepublik anreisen,

zu informieren, aber auch sonst für eine gewisse Rechtssicherheit zu sorgen, wurde eben diese Anfrage gestellt.
Allerdings verweigert die Berliner Innenbehörde eine Antwort, so unser Anwalt.
Im Ergebnis hat der Bürger die Wahl, gegebenenfalls eine vermeidbare Strafanzeige zu bekommen oder im vorauseilenden Gehorsam auf das Tragen von, ihm womöglich zustehenden und rechtlich unbedenklichen, Kennzeichen zu verzichten. Jedenfalls zieht es die Berliner Innenbehörde augenscheinlich vor, das Tor zur polizeilichen Willkür weit offen stehen zu lassen.
Das Resultat wird die Innenbehörde geschickt zu nutzen wissen, wenn es im Rahmen der Demonstration zu „zahlreichen Strafanzeigen“ kommt, die jedoch durch eine klare Aussage ihrerseits gar nicht erst entstehen würden.

Wir bitten daher alle Teilnehmer/innen auf unsere rechtlichen Hinweise zu achten und mögliche Strafanzeigen zu vermeiden.

>>> Rechtliche Hinweise <<<

Pressemitteilung vom 28.08.2020

Pressemitteilung zur Motorrad-Demonstration
FREEDOM IS OUR RELIGION
am 12.09.2020 in Berlin

Am Sonnabend, den 12.09.2020 werden wieder hunderte Biker, Motorradenthusiasten, Fahrgemeinschaften und Motorrad Clubs aus der ganzen Bundesrepublik in Berlin auf die Straße gehen, um für die individuelle Freiheit und gegen die Einschränkung von Grundrechten zu demonstrieren.

Vor vier Jahren hatte die Demonstration im Zuge der kürzlich vom Bundesverfassungsgericht bestätigten Änderung des Vereinsgesetzes zum ersten Mal stattgefunden. Durch die Änderung des Vereinsgesetzes ist es seit März 2017 auch nicht verbotenen Vereinen untersagt ihre Kennzeichen zu tragen, wenn ein verbotener Verein diese oder zum Verwechseln ähnliche Kennzeichen nutzte.
Insbesondere sind davon Motorradclubs betroffen, die sich durch diese Gesetzesänderung in Sippenhaft genommen sahen. Mittlerweile geht es um mehr.

Die öffentliche Wahrnehmung einiger politischer Entscheidungen, die zunehmend mit Einschränkungen der persönlichen Freiheit sowie mit Eingriffen in die Grundrechte verbunden sind, hat bereits an vielerlei Orten in unserem Land zu großen Demonstrationen geführt, insbesondere in diesem Jahr. Nicht zuletzt die aktuelle Diskussion um Fahrverbote für Motorräder an Sonn- und Feiertagen betrifft wieder die Motorrad-Szene und macht erneut deutlich, dass Eingriffe in unsere Rechte immer nach demselben Prinzip ablaufen. Einschnitte betreffen grundsätzlich zunächst nur eine kleine Bevölkerungsgruppe, damit diese von der Mehrheit toleriert, akzeptiert oder gar unterstützt werden. Allerdings betreffen rechtliche Einschnitte aber alle. Und wer heute dem Fahrverbot für Motorräder zustimmt, braucht sich nicht wundern, wenn auch er bald mit seinem Auto nicht mehr fahren darf, zumindest an Sonn- und Feiertagen.

FREEDOM IS OUR RELIGION ist ein Symbol und ein Treffpunkt derer, die gegen den Aktionismus-Wahn der Politik auf die Straße gehen, der in kleinen Schritten fortwährend unsere individuelle Freiheit beschneidet und damit den Glauben in unsere demokratische Grundordnung zerstört.
Diese Demonstration ist auch ein Zeichen, dass Menschen gemeinsam für ein Ziel auf die Straße gehen und ihre Rechte wahrnehmen können, ohne Blick auf politische oder weltanschauliche Einstellungen. Die Demonstration bietet keine Plattform für Parteien- oder Vereinspolitik – es geht um den Erhalt der Freiheit!

Am 09.09.2020 um 14:00 Uhr findet im Hostel „Singer 109“ in der Singerstraße 109 in 10179 Berlin eine Pressekonferenz zur Demonstration statt. Wir bitten bei Interesse aus organisatorischen Gründen um Anmeldung unter https://freedom-is-our-religion.de/presse/ .

Berlin, den 28.08.2020

Dirk Fähnrich
FREEDOM IS OUR RELIGION
Orga-Team 2020

Ankündigung

Freedom is our Religion – Die Motorrad Demonstration in Berlin

Die Motorrad Demonstration FREEDOM IS OUR RELIGION jährt sich in diesem Jahr zum 4. Mal.

In jedem Jahr wurden es mehr Teilnehmer, die für Ihre Freiheit und gegen die Einschränkung von Grundrechten demonstrierten.

Angefangen haben die Demonstrationen im Zuge einer Änderung des Vereinsgesetzes, die dazu führte, dass auch nicht verbotenen Vereinen in Deutschland untersagt wurde, ihre Kennzeichen zu tragen und somit ein schwerer Eingriff in das Grundrecht der Vereinsfreiheit vorgenommen wurde. Insbesondere waren dadurch Motorradclubs betroffen. Aber schon damals wurde immer wieder darauf hingewiesen, dass Grundrechte für alle gemacht sind und deren Einschnitte auch alle betreffen.

Es wird immer deutlicher, dass mit einer gewissen Leichtigkeit seitens der Politik immer wieder Eingriffe in unser Leben vorgenommen werden. Und immer nach demselben Prinzip: Eine kleine Gruppe gibt einen Anlass, der dann dazu genutzt wird die Rechte aller einzuschränken. So war es bei dem sogenannten Kennzeichenverbot und so ist es auch z.B. aktuell bei den Bemühungen zum Fahrverbot an Sonn- und Feiertagen für Motorräder.
Das Kennzeichenverbot traf augenscheinlich auch nur die sogenannten „Rocker“ und die Fahrverbote sollen auch nur „die Motorradfahrer“ betreffen. Das Prinzip ist immer gleich.

Deshalb sagen wir STOP – ES REICHT!
Der Aktionismus einiger Politiker gefährdet unsere Demokratie und greift unsere Grundrechte an.

Und das betrifft uns ALLE!

Deshalb ist die Demonstration FREEDOM IS OUR RELIGION auch ein Treffpunkt für alle Motorradenthusiasten, Clubs, Fahrgemeinschaften, freie Biker oder einfach nur begeisterte Zweiradfahrer. Natürlich sind auch alle anderen Bürger von dem Aktionismus-Wahn unserer Politiker betroffen und sollen nicht ausgeschlossen werden. Jeder kann dabei sein und die Demonstration unterstützen. Wer kein Bike hat, kann entlang der Demonstrationstrecke und bei der Kundgebung am Brandenburger Tor dabei sein und mit uns gemeinsam für unsere Freiheit eintreten.

Uns ist wichtig, dass es hier um unser aller Freiheit geht und die Demonstration keine Plattform für Parteien- oder Clubpolitik bilden soll. Wir lassen uns nicht vor irgendeinen Karren spannen, gleich welcher Farbe! Allerdings haben wir wieder, wie auch in den vergangenen Jahren, alle im Bundestag vertretenen Parteien angeschrieben und ihnen die Möglichkeit eines Redebeitrags auf der Kundgebung gegeben. Wir scheuen uns nicht vor gegenteiligen Meinungen, denn Diskussion ist für uns zentrales Merkmal gelebter Demokratie.

Wir erwarten von allen Teilnehmern einen respektvollen Umgang miteinander.

Wir haben ein gemeinsames Ziel und dafür werden wir gemeinsam auf die Straße gehen.

ORGA TEAM
FREEDOM IS OUR RELIGION 2020